Hübsch und lecker

Mangold

Der Mangold in meinem Beet war ein Spontankauf bei einem Streifzug durch die Gärtnerei. Zuhause musste ich dann erst nachlesen, wie gepflanzt und geerntet wird.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten, nämlich den Stiel- und den Blattmangold. Meine Sorte entpuppte sich als Stiel- bzw. Rippenmangold, der durch seine attraktiv gefärbten und hervorstehenden Mittelrippen auffällt. Gepflanzt wird Blattmangold mit 30 cm und Rippen-mangold mit 40 cm Abstand.  Ernten kann man den ganzen Sommer über, indem man immer die äusseren Blätter abschneidet.


Nachgelesen habe ich in dem Buch "Der Biogarten" von Marie-Luise Kreuter. Das Buch ist für mich eine Art Bibel, was den Gemüseanbau betrifft.

In der Küche verwende ich den Mangold wie Spinat, am liebsten zu Pasta. Hier das Rezept für meine Lieblingspasta-Sauce:

 

Eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe kleinhacken, 300 g Champignons putzen und klein schneiden und ca. 700 g Mangold putzen und die Blätter in Stücke rupfen. Beim Rippenmangold kann man auch die Rippen verwenden, die muss man aber vorher blanchieren, da sie etwas länger brauchen, bis sie weich sind.

Die Champignons mit den Zwiebeln und dem Knoblauch andünsten, zum Schluss die Mangoldblätter dazu geben und kurz mitdünsten. Das ganze dann mit Sahne ablöschen und nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.